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Labyrinth der Freiheit

Im dritten und letzten Band der "Wege-der-Zeit-Trilogie' treffen wir Isi Beese, Artur Burwitz und Carl Friedländer wieder. 
Nach "Schatten der Welt", in dem die drei die Tragik des Ersten Weltkrieges mit voller Wucht zu spüren kriegen und in "Revolution der Träume" es 1918 alle nach Berlin verschlägt, wird in "Labyrinth der Träume" die Zeit um 1922 nicht leichter für sie. 
Obwohl das Dreiergespann völlig verschiedene Leben lebt, (Artur hat sich in der Unterwelt einen Namen gemacht, Carl, gelernter Fotograf, hat sich seinen Traumberuf Kameramann erfüllt und dreht sogar an der Seite von Ernst Lubitsch) halten sie zusammen wie Pech und Schwefel. Isi engagiert sich politisch, was die Freunde eines Tages in große Gefahr bringt. 
 
Dicht erzählt, sehr gut recherchiert und zu jeder Zeit spannend, entführt uns Andres Izquierdo in eine politisch schwere Zeit, die den nahekommenden Nationalsozialismus heraufbeschwört.
Da die drei Bände nahtlos ineinander übergehen, rate ich dem Leser, mit dem ersten Band zu beginnen.
 
Nie hat mich eine Geschichte so berührt, die drei Protagonisten für mich so lebhaft werden lassen wie in dieser Trilogie.
Schade, dass wir uns jetzt von Carl, Isi und Artur verabschieden müssen. Aber die Erinnerung bleibt.
 
Gerne schaue ich mir das Buchcover an, auf dem die drei, mit dem Rücken zu uns gewandt, in eine hoffentlich bessere Zukunft schauen. Ach, wenn sie wüssten...
        
Roman, Wege-der-Zeit-Reihe 3
Einband: Paperback
EAN: 9783832165918
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Kategorie: Belletristik

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